Herzlich willkommen  

bei der

Franziskuskapelle in Wimm

mit Bildern und Texten von der Kapelleneinweihung am 22. April 2012

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Vor der Einweihung:


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Zur Entstehung der Kapelle…

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Segnung der Kapelle:

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Blick in die Kapelle:

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Besucher der Kapelleneinweihung:

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Der Innenraum der Kapelle – Rundblick:

 

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Zeitungsbericht und Erinnerungszettel:

 

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Texte zur Kapelleneinweihung in Wimm am 22.April 2012

 

Fürbitten

 

…. Für jene, die das Schiff der Kirche lenken und leiten, für unseren Papst Benedikt, Bischof Gerhard Ludwig sowie alle Seelsorger und Diener im Namen Christi.

…. Für all jene, die den Bau dieser Kapelle – wie auch dieser Feier – über lange Zeit unterstützt und begleitet haben.

…. Für unsere verstorbenen Angehörigen, vor allem die des vergangenen Jahres, die sonst am heutigen Tage unter uns wären.

…. Schließlich für uns selbst: Dass unser Leben durch wegweisende Menschen wie den Heiligen Franziskus immer wieder den rechten Weg finden möge.

 

 

Zur Entstehung der Kapelle.

 

„Eine Kapelle baut man nicht ohne Grund, so hört man es immer wieder. Irgendeinen Grund muss es doch geben. Es gibt mehrere.

 

Der erste speist sich aus der Bedeutung der Ortschaft, in der wir zusammengekommen sind: Wimm  -     Im Mittelhochdeutschen ist der Widemer – heute der Wimmer der Bewohner eines kirchlichen Guts. Wimm steht also für Kirchengrund. Tatsächlich war dieses Wiesenstück noch vor einigen Jahren kirchliches Gut.

 

Eine Kapelle – und das ist der zweite Gedanke – ist ein Wegweiser, der über den Alltag hinausführt. Der Turm des Gebäudes weist nach oben, der Geist des Gebäudes  erinnert daran, dass das Leben des Menschen sich nicht im Alltag erschöpft, sondern auf ein fernes Ziel zustrebt.

 

Zum Dritten ist eine Kapelle ein Gebäude, dem man sich unbefangen nähern kann, weit unbefangener als einer großen Kirche. Vor einer Kapelle kann der müde Wanderer ausruhen, seine Brotzeit auspacken. Kinder können sich austoben. So vermitteln die Kapellen ihre Botschaft auf eine leichte und unbefangene Art, der man sich ganz zwanglos annähern kann.

 

So sind es vor allem drei allgemeine Gründe, die zum Bau der Kapelle geführt haben, nicht ein großer Anlass, den man natürlich auch finden könnte, wenn man sich auf die Suche macht.

 

Die Wurzeln der Kapelle liegen lange Zeit zurück, vielleicht schon in der Jugend des Erbauers, der einmal Ministrant war und sich durch eine Kapelle im Garten gerne den langen Weg zur Kirche gespart hätte.

Das Baumaterial stammt aus Edenland. 2001 wurde dort ein alter Stall abgerissen und so ist ein Teil der Ziegel  in die Kapelle geflossen.  Das Holz für den Dachstuhl ist noch dazugekommen.

Die Fenster, die Gitter und die Kommunionbank stammen aus Lenggries, genauer gesagt: aus dem Schloss Hohenburg, wo die Ursulinen von Landshut einst tätig waren. Mittlerweile ist die Kirche einem Physiksaal gewichen, und einige Materialien haben neues Leben bekommen.

Der Boden – alte Solnhofer Platten – stammt aus einer Kapelle in Großbettenrain. Nach einer Renovierung wurde der Boden erneuert, die guten alten Stücke haben dann den Weg nach Wimm gefunden.

Die Kniebänke sind ebenfalls aus der Region – sie befanden sich einst im Kloster Seligenthal. - - Der Altar wurde 2004 erworben – aus der Gegend um Donauwörth – und früher einmal für Fronleichnamsprozessionen benutzt. Aus dieser Gegend sind auch die Kirchenbänke.

Viel kleineres Inventar kommt noch dazu – etwa die Statuen des Heiligen Franziskus.  Da sich diese Kapelle mitten in der Natur befindet, ist er ein guter Patron für das Gebäude. Von ihm stammt der weithin bekannte Sonnengesang – ein Gebet, das – wie man heute sagen würde – im Einklang mit der Natur steht. Ein Auszug davon befindet sich auf Gedenkkarten, die zur Kollekte umgehen. Die Sammlung ist für die Missionsschwestern in Namibia und Südafrika.

 

An dieser Stelle gilt es Dank zu sagen für die Helfer und Mitwirkenden: Zunächst Herrn Pfarrer Höllmüller und der Geistlichkeit für die Gestaltung und den Musikern für die Umrahmung der heutigen Feier, der Familie Jauk und der Familie Wittmann für die besondere Unterstützung beim Aufbau sowie dann allen Helfern und Unterstützern und nicht zuletzt den Besuchern, die trotz der ungünstige Witterung nach Wimm gefunden haben. -----   im Anschluss an die kirchliche Feier sind alle Besucher herzlich zu einer kleinen Stärkung eingeladen.